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Gold für FOX Medialab AVICOM vergibt den „Prix spécial Web Art“ an die österreichische Agentur FOX medialab für das virtuelle Museum „Karlsruher Türkenbeute“ Dass FOX medialab mit diesem Prototyp ein Projekt geschaffen hat, das weltweit
einzigartig ist, hat nun die wichtigste internationale Museumsorganisation
für die Nutzung audiovisueller Medien und Technologien in Museen, AVICOM,
mit dem „Prix spécial Web Art“ bestätigt: Mit dem Preis erhält FOX medialab für das Projekt „Karlsruher
Türkenbeute“ nach dem österreichischen multimedia- & e-business
Staatspreis 2003, Kategorie “Kultur und e-Entertainment”, bereits
die zweite Auszeichnung. Das virtuelle Museum “Karsruher Türkenbeute” – ein “Museum
ohne Wände” Die Sammlung der „Karlsruher Türkenbeute“, die Markgraf Ludwig
Wilhelm von Baden aus den Türkenkriegen 1683-1691 mitgebracht hatte, ist “real” im
Karlsruher Schloss beheimatet. Einzigartige Bildtechnologie. Um die wichtigsten Schätze der Sammlung
der “Karlsruher Türkenbeute” anschaulich und angreifbar im
virtuellen Museum zu vermitteln, hat FOX medialab eigens aufwändige Bildaufnahme-Technologien
entwickelt. Digitale Kameras und computergesteuerte Automatisierungsabläufe
kamen in einem Umfang und mit einer Komplexität zum Einsatz wie nirgendwo
zuvor in diesem Bereich. So wurden die wichtigsten Exponate der Sammlung mit
verschiedenen Bildaufnahme-Technologien fotografiert, um sie interaktiv zugänglich
zu machen. Kontextuelle Vernetzung. Im virtuellen Raum verliert das Objekt seine Originalität
und Einzigartigkeit. Ein digitales Objekt zeichnet sich durch eine Fülle
an Verknüpfungen mit anderen digitalen Dokumenten, Bildern, Filmen, Animationen
und Klängen aus. Es ist daher nicht ausreichend, Kunstschätze zu
scannen und digitale Kopien zu erstellen. Es ist notwendig sie mit jeder Art
von Metainformation zu verknüpfen: Das virtuelle Museum bietet seinem
Publikum ein umfassendes Archiv von Bildern, Filmen, besonders animierten Objekten
und Texten mit zusätzlichen inhaltlichen Informationen zum Vertiefen und
Stöbern an. Frei zugängliches und nutzbares Wissen. Eine offene Datenbankstruktur
mit freier XML-Schnittstelle ermöglicht es den InternetbesucherInnen die
angebotenen Informationen individuell und interaktiv zu nutzen. Sie können
die Exponate frei arrangieren, zu jedem Objekt ihre eignene Diskussionsforen
eröffnen, über Ausstellungsbilder frei verfügen und jedes Objekt
beliebig um eigene Informationen erweitern. Virtuelle Museen in Gegenwart und Zukunft “Wir verstehen das “Virtuelle Museum” als einen eigenständigen
Museumsbau, der nicht unbedingt im direkten Bezug zu einem konkreten Museum
stehen muss, sondern im Idealfall aus der thematischen Vernetzung mehrerer
Institutionen entsteht”, so Andreas Rathmanner, Geschäftsführer
von FOX medialab, “Es geht nicht um Repräsentation des Museums,
sondern um eine digitale Informations- und Kommunikationsplattform, deren Fokus
nicht allein auf dem Objekt, sondern auf Themen, Ideen und Beziehungen liegt”. FOX medialab hat mit ihrem ersten Prototyp eine solche Entwicklung im musealen
Bereich vorweg genommen, denn die Realität ist noch nicht so weit. Nach
wie vor sind die Befürchtungen von Museumsbetreibern oft groß die
Eigenständigkeit ihrer Institutionen zu verlieren und zu gering die Offenheit,
die unerschöpflichen Möglichkeiten, die das Medium Internet bietet,
aktiv zu nutzen. Während sich das Gros von Museumsbetreibern also noch auf diese Zukunft
vorbereiten muss, baut FOX medialab bereits an einer Weiterentwicklung des
Prototyps: Zur Zeit entsteht in Wien parallel im realen und virtuellen Raum
ein “Verhütungsmuseum”, das im Herbst 2004 eröffnet werden
soll. Weitere Informationen: http://www.tuerkenbeute.de
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